von Alison Grimes

Es ist leicht, anzunehmen, unsere Raumluft wäre gesund oder zumindest nicht schädlich.
In Innenräumen sind die Emissionen von Autos, Heizung, Kühlung, Schornsteinen, Zigaretten und vielem mehr für uns nicht sichtbar, also „aus den Augen, aus dem Sinn“.
Dabei ist es gerade andersherum: Die Luftqualität zuhause oder auf der Arbeit ist häufig schlechter als die Luft, die wir im Freien atmen.

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Die Environmental Protection Agency berichtet, dass die Luftverschmutzung in Innenräumen zu den fünf größten umweltbedingten Gesundheitsrisiken zählt.
Für verunreinigte Raumluft sind die verschiedensten Ursachen verantwortlich, einschließlich Baumaterialien, Reinigungsmaterialien oder -produkten und mehr,
welche oft zu Reizungen der Augen, Schwindel, Erschöpfung oder anderen Symptomen führen.
Häufig bleibt der Kontakt mit den eingeatmeten Schadstoffen unbemerkt und der Körper nimmt über die Jahre hinweg stetig Schaden.

Wie Sie den Kontakt mit folgenden, häufig an Arbeitsplätzen auftretenden Schadstoffen verringern oder ganz vermeiden können:

Feinstaub

Die Verschmutzung durch Partikel (PM) besteht aus kleinen Partikeln und Flüssigkeitstropfen, die durch industrielle Emissionen, Ruß und Holz von Kaminen und Holzöfen in die Luft gelangen.

Partikel können, wenn sie eingeatmet werden, das Herz und die Lunge beeinträchtigen, was ernsthafte Risiken für die Atemwege beinhaltet. Feinstaubpartikel, die kleiner als 2,5 Mikrometer sind, stellen das größte Risiko für die Gesundheit dar. Sie sind oft unsichtbar, so dass der Kontakt unbemerkt bleibt.
Nach der Inhalation können die Partikel die Lunge angreifen und zu Atemstörungen, Asthma, Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Viren, Depressionen, Lungenkrebs und mehr führen.

Ähnlich wie bei Asbest ist es auch hier wichtig, die Möglichkeit des Kontakts durch „zweite Hand“ zu bedenken. Partikel können von außen auf Kleidung, Haut, offenen Türen, Fenstern, Fotokopierern oder Materialien eingebracht werden. Leider gibt es in vielen Büro- oder Arbeitsumgebungen nach wie vor mangelhafte Lüftungssysteme, die zur Partikelinfiltration und Partikelbewegung zusätzlich beitragen können. Filter mit mittlerem oder hohem Wirkungsgrad eignen sich am besten für zentrale Luftsysteme, um luftgetragene Partikelverunreinigungen zu entfernen. Die Leistung des Luftreinigungssystems hängt jedoch von Ihren Anforderungen ab.
Besuchen Sie unsere Informationsseite für weitere Informationen zu geeigneten Luftreinigungssystemen, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind, und überwachen Sie Ihre Luftqualität in regelmäßigen Abständen.

Zigarettenrauch

Zigarettenrauch enthält über 4.000 verschiedene Chemikalien - darunter 43 Karzinogene (krebserregende Stoffe) – so wie 400 andere Toxine wie Nikotin, Teer, Kohlenmonoxid, Formaldehyd, Ammoniak, Cyanwasserstoff, Arsen, DDT und mehr. Zigarettenrauch ist für mehr als 6 Millionen Todesfälle sowie mehr als 890.000 Passivrauch-Todesfälle pro Jahr verantwortlich. Rauch sowie Passivrauch ist den meisten daher inzwischen ein geläufiger Begriff. Doch nur wenige haben bereits von dem sogenannten "Third-Hand-Smoke" gehört:

Mit dem sogenannten „Third-Hand-Smoke“ ist Rauch gemeint, der von Zigaretten und Tabakprodukten ausgedünstet wird. Sobald der Rauch in die Umwelt gelangt, sammelt er sich auf Oberflächen, einschließlich Haaren und Textilien wie Teppichen, Kleidung, Vorhängen, Bettwäsche usw. Diese Rückstände können beim Einatmen Leber- und Hirngewebe schädigen. Obwohl der „Third-Hand-Smoke“ auf relativ neuen Erkenntnissen beruht, untersuchen Forscher die möglichen Gefahren.
In der Zwischenzeit ist es wichtig, Nichtraucher mittels rauchfreier Umgebungen zu schützen.

Asbest

Asbest ist ein natürlich vorkommendes Silikat-Mineral, das weltweit in Baumaterialien und Bauwerken verwendet wird. Aufgrund der faserartigen Beschaffenheit von Asbest wurde es einst in großen Mengen auf der ganzen Welt abgebaut und exportiert. Seine Formbarkeit ermöglichte die einfache Zugabe von Asbest zu zahlreichen Produkten wie Dacheindeckungen, Fliesen, feuerbeständige Kleidung, Breakpads, Zement, sogar Farben und Isolierungen. Daher enhalten viele Häuser, die vor den 80er Jahren gebaut wurden, wahrscheinlich Asbest oder asbesthaltige Materialien.

Bei bestimmten Arbeitsplätzen besteht statistisch ein größeres Risiko, asbestbelastete Luft zu erzeugen. Bauarbeiter, Werftarbeiter, Kfz-Mechaniker einschließlich Feuerwehrleute und mehr sind nur einige Beispiele für Berufe, bei denen Arbeitnehmer häufig Asbest ausgesetzt sind.
Bei unsachgemäßem Umgang mit Asbest und dem Bearbeiten asbesthaltiger Materialien werden Asbestfasern freigesetzt. Diese Asbestfasern können in die Lunge gelangen. Die Fasern können vom Körper nicht abgebaut werden und im Laufe der Zeit können sich Reizungen und Vernarbungen der Fasern zu Tumoren entwickeln, wie etwa bei der lebensbedrohlichen seltenen Krankheit Mesotheliom oder Asbestose . Auch das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, ist deutlich erhöht.

Könnte an Ihrem Arbeitsplatz der Kontakt mit Asbest möglich sein, sollte die Arbeitsumgebung ordnungsgemäß auf Asbest und andere ähnliche Toxine wie Erionit getestet werden. Durch geschulte Fachleute können asbesthaltige Materialien entsorgt oder entsprechend bearbeitet werden.

Wie man die Luftqualität verbessert:

Luftreinigung beinhaltet im Allgemeinen die Entfernung von Partikeln oder Toxinen aus der Luft. Um eine optimale Luftqualität an Ihrem Arbeitsplatz zu gewährleisten, kontrollieren Sie zuerst die Schadstoffquellen. Stellen Sie zum Beispiel mit Asbest sicher, dass jeder bekannte Asbest ordnungsgemäß entsorgt oder entsprechend behandelt wird.
Die meisten Heiz- und Kühlsysteme einschließlich der Luftheizsysteme bringen keine frische Luft in den Arbeitsplatz. Daher können Fenster, Türen und Ventilatoren zu einer ausgewogenen Luftqualität beitragen. Berücksichtigen Sie Luftfilter und Reiniger wenn möglich und erfahren Sie mehr über saubere Luftlösungen, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.
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