Der Begriff der Ausgasung mag zwar vielen unbekannt sein, ist aber tatsächlich kein neues Phänomen. Verständlich erklärt kommt es zu einer Entgasung, wenn neu hergestellte Gegenstände sogenannte VOC (flüchtige organische Verbindungen) gemeinsam mit anderen giftigen Chemikalien freisetzen. Dazu gehören unter anderem Farben, Teppiche, Fußböden, bestimmte Textilbehandlungen, Matratzen, Möbel und Schränke.

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Entgasung oder Ausgasung?

Entgasung wird häufig verwendet, wenn über die Luftqualität in Innenräumen sowie die Herstellung von Haushaltsprodukten und Möbeln gesprochen wird. Von Ausgasungen wird dagegen häufiger in Industrie- oder Laborumgebungen gesprochen.

Das Department of Health and Human Services (HHS) hat 2011 festgestellt, dass Formaldehyd ein humanes Karzinogen ist. Diese Feststellung beruht auf ausreichenden Inhalationsstudien von Menschen und Tieren.

Formaldehyd in Möbeln

Obwohl einige Möbelhersteller ihre Formaldehydemissionen unter die staatlichen Standards gesenkt haben, enthalten viele Möbel aus Holzwerkstoffen und Textilien oft noch die Substanz Formaldehyd – und das in einer Menge, die die Gesundheit beeinträchtigen kann. Formaldehyd kann Haut, Augen, Nase und Rachen reizen. Hohe oder anhaltende Expositionen können verschiedene Krebsarten verursachen.

Bromierte Flammschutzmittel

Polybromierte Diphenylether (PBDEs) sind Chemikalien, mit denen die Verbrennung von Produkten verlangsamt wird. Es gibt Grund zur Annahme, dass diese Flammschutzmittel giftig sind. Sie finden sich in Möbelschaum (Sofas, Matratzen und Stühle), Polsterungen, Teppichpolstern und vielen anderen modernen Baumaterialien und -geräten.

Mehr als 80% der PBDE-Expositionen passieren durch Hausstaub, verweilen in Innenräumen und sammeln sich bei Menschen und Tieren an. Spuren wurden im menschlichen Blut, in der Muttermilch und im Nabelschnurblut gefunden. Chemische Abgase mit verschiedenen Gerüchen, die in Innenräumen oder einem bestimmten Produkt entstehen, sind nicht die einzigen Anzeichen für eine Entgasung. Neue Produkte strömen etwa einen Monat nach ihrer Herstellung die meisten Schadstoffe aus, doch auch über Jahre hinweg geben sie konstant Schadstoffe an die Luft ab.

Schadstoffe im Haus, im Büro, in den Schulen

Häuser, Büros und Schulklassenräume verfügen über Möbel, Teppiche, Reinigungsprodukte und Lufterfrischer, die VOCs durch Vergasung freisetzen. In diesen Umgebungen sind auch Vinylböden, Wandfarbe, Spanplatten, Sperrholz, MDF, Isolierung und Polsterungen mit flammhemmenden Chemikalien üblich. Viele dieser Produkte entgasen über Jahre hinweg und geben giftige Chemikalien an die Innenraumluft ab.

Das große Missverständnis über Lüften

Lüften ist ein Muss, um eine gute IAQ zu erreichen. Viele Menschen sind der Annahme, wenn sie in ihrem Gebäude über ein gutes oder ausreichendes Belüftungssystem verfügen, sind sie vor Problemen mit der Luftqualität gefeit. Tatsache ist, dass die Hauptaufgabe der Lüftung darin besteht, frische Luft in ein Gebäude einzuführen. Sobald sich die Luft im Inneren befindet, kann sie jedoch wieder mit Schadstoffen, Partikeln, Gasen und VOCs verunreinigt werden.

So schützen Sie sich und andere vor Ausgasung

Es ist nahezu unmöglich, Alltagsgegen­stände, die in unseren Häusern, Schulen und Arbeitsbereichen benötigt werden, vollständig zu verbannen. Was können wir also tun?

  • Bewusst einkaufen: Greenguard (für Möbel), Scientific Certification Systems (SCS) und SGS Group verfügen über Zertifizierungen, die Waren kennzeichnen, die wenig bis keine Emissionen aufweisen.
  • Luftqualität checken: Lassen Sie Ihre Luftqualität in Ihren Schulklassen, Ihren Büros und Arbeitsräumen sowie bei Ihnen zu Hause prüfen.
  • Nutzen Sie einen Luftreiniger: Ein spezielles Luftfiltersystem mit breitem Spektrum, das einen Partikelfilter und einen Kohlenstofffilter enthält, reinigt die Luft effektiv von schädlichen Gasen, anderen Verunreinigungen und neutralisiert Gerüche.

Die Anwendung von Luftreinigern ist bereits in vielen Bereichen üblich, so z.B.in Büros, Produktionen, Küchen, Hotels und auch Klassenzimmern.

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